KI-Text-Prüfer

Ein erzeugter Text fällt nicht auf, weil er falsch wäre. Er fällt auf, weil er zu gleichmäßig ist und weil dieselben zwei Dutzend Wendungen darin vorkommen. Füg deinen Text ein – das Werkzeug markiert die Stellen und sagt bei jeder, woran es liegt.

Was dieses Werkzeug nicht tut: Es schreibt nichts um, und es gibt keine Prozentzahl aus. Beides wäre geraten – ein Browser kann nicht messen, was ein Erkennungsdienst misst, und automatisch getauschte Synonyme machen jeden Text schlechter. Es zeigt dir Stellen und Messwerte. Was du damit machst, entscheidest du.

Text einfügen · läuft in deinem Browser
0 Wörter

Befunde

Wie die Sätze schwanken

Messwerte

Markierte Stellen

Was dahintersteckt

Näherung ohne Gewähr. Passiv und Satzgrenzen werden nach Formmerkmalen geschätzt, nicht verstanden – einzelne Treffer können danebenliegen. Die Schwellenwerte sind Erfahrungswerte aus deutschen Sachtexten, keine Norm.

Nichts davon verlässt deinen Rechner Der Prüfer ist ein kleines Programm im Browser. Kein Server sieht deinen Text, nichts wird gespeichert, kein Konto nötig. Nachprüfbar: Netzwerkverbindung trennen – das Werkzeug arbeitet weiter.

Warum es keine Prozentzahl gibt

Erkennungsdienste wie GPTZero oder Turnitin rechnen im Kern zwei Dinge aus. Erstens die Perplexität: Wie überraschend ist das jeweils nächste Wort? Erzeugter Text ist zu gut vorhersagbar. Zweitens die Schwankung: Wie stark verändern sich Satzlänge und Satzbau von Satz zu Satz?

Den ersten Wert kann dieses Werkzeug nicht berechnen – dafür bräuchte es ein Sprachmodell, und ein Sprachmodell läuft nicht im Browser. Eine Zahl auszugeben, die so aussieht, wäre also eine Erfindung. Den zweiten Wert kann es berechnen, und der steht oben.

Dazu kommt ein praktischer Grund. Eine Prozentzahl verführt dazu, so lange zu schrauben, bis sie fällt – nicht, bis der Text besser ist. Das sind zwei verschiedene Ziele, und nur eines davon liest am Ende jemand.

Und die Erkennungsdienste selbst? Sie irren sich in beide Richtungen, besonders häufig bei Menschen, die nicht in ihrer Muttersprache schreiben. Ein Ergebnis von dort ist ein Hinweis, kein Beweis – weder für noch gegen dich.

Und dann?

Der Prüfer stellt fest, er behebt nicht. Das ist Absicht: Die Befunde sind regelbasiert zuverlässig, das Umschreiben wäre es nicht. Wer eine Floskel automatisch durch ein Synonym ersetzt, bekommt einen Satz, der zwar anders klingt, aber schief – und dafür hat niemand etwas gewonnen.

Was tatsächlich hilft, ist ein zweiter Durchgang mit klarer Ansage. Der Prompt dafür steht auf der Seite KI-Texte menschlicher schreiben – zusammen mit einer Einordnung der Dienste, die das gegen Geld anbieten.

Der wirksamste Schritt steht aber nicht im Prompt: eine eigene Zahl, ein eigener Name, ein eigener Fall. Das ist die einzige Eigenschaft, die ein Modell ohne deine Zuarbeit nicht herstellen kann – und gleichzeitig die, die den Text für Leser wertvoll macht.

RK

Ronny Kühn

Ausgebildeter Trainer in der Erwachsenenbildung · Graz

In Kursen bekomme ich denselben Satz ständig zu hören: „Man merkt sofort, dass das die KI geschrieben hat.“ Auf die Rückfrage, woran genau, kommt selten eine Antwort. Dieses Werkzeug ist die Antwort – zum Nachschauen.

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