Headline-Generator

Was dieses Werkzeug macht

Du trägst ein, wen du ansprichst, worum es geht und was dabei herauskommt. Daraus entstehen Vorschläge nach acht bewährten Mustern – und zu jedem siehst du sofort, ob er für deinen Kanal zu lang ist.

Keine KI, keine Anmeldung, keine Übertragung. Alles rechnet dein Browser. Deine Eingaben verlassen dein Gerät nicht – auch nicht, wenn du an einer Idee arbeitest, die noch niemand kennen soll.

1. Worum geht es?

Je konkreter du hier bist, desto brauchbarer die Vorschläge. „Selbstständige, die abends nie fertig werden“ taugt mehr als „Unternehmer“.

Kurz halten – ein bis drei Wörter, in der Mehrzahl. „Selbstständige“ funktioniert; ein ganzer Nebensatz sprengt jede Überschrift.
Worum dreht es sich? Ein bis drei Wörter.
Wie du …
So formulieren, dass es hinter „Wie du“ passt.
Für Sätze wie „In 10 Minuten zu …“. Ohne diese Angabe entfallen ein paar Vorschläge.
Wie lange es dauert.
Ein Termin, kein Zeitraum.
Muss stimmen – siehe unten.

Zahlen nur eintragen, wenn sie stimmen. Eine erfundene Prozentangabe in einer Anzeige ist eine irreführende geschäftliche Angabe – und selbst wo es rechtlich folgenlos bliebe: Wer einmal beim Aufrunden erwischt wird, dem glaubt man auch den Rest nicht mehr.

2. Wo soll die Überschrift stehen?

Davon hängt nur eines ab: wie viel Platz du hast. Die Vorschläge bleiben gleich, die Längenprüfung ändert sich.

3. Welches Muster?

Mehrfachauswahl. Wenn du unsicher bist: Klares Versprechen funktioniert fast immer und ist am schwersten kaputtzumachen.

Woher die Längenangaben kommen

Die Zahlen sind nachgeschlagen, nicht geschätzt – Stand August 2026. Sie ändern sich, wenn die Plattformen ihre Anzeige umbauen, also nimm sie als Richtwert und nicht als Gesetz:

KanalSicher sichtbarGrenzeWas dort passiert
Facebook-/Instagram-Anzeige (Überschrift) 27 40 Hart begrenzt: Nach 40 Zeichen ist Schluss. Im Feed werden oft schon ab 27 Zeichen Wörter abgeschnitten – kurz halten lohnt sich hier am meisten.
Facebook-/Instagram-Beitrag (erste Zeile) 100 125 Nach etwa 125 Zeichen klappt „… mehr anzeigen“ zu. Der Beitrag darf länger sein – aber was danach kommt, liest fast niemand.
LinkedIn-Beitrag (erste Zeile) 140 210 Auf dem Handy wird bei rund 140 Zeichen eingeklappt, am Rechner bei etwa 210. Die meisten lesen mobil – nimm die 140.
Blogtitel / Google-Ergebnis 55 65 Google schneidet nach Breite ab, nicht nach Zeichen: Ein Titel voller „i“ und „l“ darf länger sein als einer mit „W“ und „M“. 55 bis 60 Zeichen sind die sichere Seite.
E-Mail-Betreff (Rundmail) 35 50 Auf dem Handy sind je nach App nur 35 bis 40 Zeichen zu sehen. Das Wichtigste gehört nach vorn – nicht ans Ende.
YouTube-Titel 50 60 Erlaubt sind 100 Zeichen, angezeigt werden in Suche und Empfehlungen aber deutlich weniger.
Website-Überschrift (H1) 65 90 Kein technisches Limit – aber eine Überschrift, die über drei Zeilen läuft, wird überlesen.
Produkttitel im Shop 60 80 Marktplätze kürzen unterschiedlich stark. Die wichtigsten Angaben immer zuerst.

Google zählt keine Zeichen, sondern misst Breite. Ein Titel aus lauter schmalen Buchstaben darf länger sein als einer mit vielen „W“ und „M“. Die Zeichenzahl hier ist deshalb eine Annäherung – wer es genau wissen will, schaut sich das Ergebnis in der Google Search Console an.

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