Claude AI: Anleitungen auf Deutsch
Claude ist ein KI-Assistent wie ChatGPT – mit einem Unterschied, der hier den Ausschlag gibt: Es ist besonders gut darin, mit langen Dokumenten zu arbeiten. Genau darum dreht sich diese Reihe. Nicht um Funktionen, sondern um Unterlagen, die auf deinem Schreibtisch liegen.
Kurz beantwortet: Was ist Claude und was kostet es?
Ein Textfeld, in das du auf Deutsch schreibst, was du willst – und das auf Deutsch antwortet. Kein Vorwissen, nichts zu installieren. Es läuft beim Anbieter, nicht auf deinem Rechner: Alles, was du eingibst, geht dorthin. Es gibt einen kostenlosen Zugang ohne Zahlungsdaten, mit Nutzungsgrenzen – für alles in dieser Reihe reicht der. Was die bezahlten Stufen kosten, ändert sich mehrmals im Jahr und steht deshalb hier bewusst nicht.
Die Reihe
Jede Folge gibt es als Video und als Text auf dieser Seite – du musst also nichts ansehen, um mitzukommen. Die Folgen bauen aufeinander auf, funktionieren aber auch einzeln. Wer Claude schon benutzt, fängt bei Folge 1 an.
Und ja, die Zählung beginnt bei null: Folge 0 bringt dich nur startklar. Etwas kann sie noch nicht.
Der Einstieg: die ersten 15 Minuten
Was Claude kostet, was mit deinen Eingaben passiert, Konto anlegen, erste Frage stellen. Die vier Fragen, die fast alle haben und fast niemand stellt. mit Video · kein Vorwissen nötig
PDF zusammenfassen: aus 19 Seiten ein Handout
Ein Dokument befragen, statt es zu lesen. Warum „fasse das zusammen“ unbrauchbare Antworten liefert – und wie du prüfst, ob das Ergebnis stimmt. mit Video · Übungs-PDF zum Mitmachen
Projects: dein eigener Assistent
Eine Wissensbasis anlegen und feste Anweisungen hinterlegen – damit du dein Thema nicht bei jedem Dokument neu erklären musst. in Arbeit
Prompts, die funktionieren
Rolle, Kontext, Beispiel, Format. Der Baukasten hinter dem Prompt aus Folge 1 – und was passiert, wenn ein Teil fehlt. geplant
Grenzen, Kontrolle und Datenschutz
Erfundene Antworten erkennen, Belegstellen einfordern – und die ehrliche Liste dessen, was nicht hochgeladen gehört. geplant
Claude oder ChatGPT?
Die Frage kommt in jedem Kurs. Die ehrliche Antwort: Beide können dasselbe Grundhandwerk – schreiben, umformulieren, zusammenfassen, erklären. Wer schon ein Konto hat, fängt damit an und wechselt nicht wegen einer Kleinigkeit.
Wo es doch einen Unterschied macht:
- Lange Dokumente. Claude nimmt sehr umfangreiche Texte auf einmal entgegen und bleibt dabei erstaunlich genau. Das ist der Grund, warum diese Reihe existiert.
- Ton. Claude formuliert nüchterner und neigt weniger dazu, alles in Aufzählungen zu zerlegen. Geschmackssache, aber spürbar.
- Bilder erzeugen kann Claude nicht. Wenn du das brauchst, bist du bei ChatGPT oder Fooocus richtig.
- Verbreitung. Zu ChatGPT findet man auf Deutsch deutlich mehr Material. Das ändert sich gerade, und diese Reihe ist mein Beitrag dazu.
Die Gegenüberstellung aller Werkzeuge – Cloud oder eigener Rechner, kostenlos oder Abo – steht auf der Übersicht KI-Tutorials.
Was du besser nicht hineinschreibst
Dieselbe Regel wie bei jedem Cloud-Dienst, und sie ist kurz: Alles, was du eintippst oder hochlädst, verlässt deinen Rechner und liegt beim Anbieter. Wenn du es nicht auch einem fremden Dienstleister mailen würdest, gehört es nicht hinein.
- Keine Kundendaten – Namen, Adressen, Verträge, Personalakten.
- Keine Zugangsdaten – Passwörter, Schlüssel, Kontonummern.
- Keine Gesundheitsdaten, weder eigene noch fremde.
- Vorsicht bei fremden Dokumenten – du darfst sie oft gar nicht weitergeben, unabhängig davon, was drinsteht.
Das ist auch der Grund, warum in Folge 1 ein erfundener Behördenleitfaden zum Einsatz kommt und nicht irgendein echtes Dokument. Wer regelmäßig mit heiklen Unterlagen arbeitet, betreibt KI besser auf dem eigenen Rechner – die Übersicht zeigt, was dafür in Frage kommt.
RK
Ronny Kühn
Ich zeige KI-Werkzeuge so, wie ich sie in einem Kurs zeigen würde: in Ruhe, an einem Beispiel zum Nachmachen, und mit den Fehlern, die dabei wirklich passieren. Keine Schnelldurchläufe, nach denen man beeindruckt ist und trotzdem nichts kann.