VPN erklärt: Was es wirklich bringt – und NordVPN einrichten
Werbehinweis: Die Verweise auf NordVPN auf dieser Seite sind Provisionslinks – erkennbar an der Marke Anzeige. Schließt du darüber ein Abo ab, bekomme ich eine Beteiligung; für dich ändert sich am Preis nichts. Damit du das einordnen kannst, steht der nüchterne Teil zuerst – was ein VPN kann und was nicht, auch dort, wo die Antwort gegen einen Kauf spricht.
Kurz beantwortet: Brauche ich ein VPN?
Nicht immer. Zu Hause im eigenen Netz bringt es wenig, solange du deinem Anbieter halbwegs traust – und gegen Werbetracking hilft es kaum, weil das über Anmeldungen und Cookies läuft, nicht über die IP-Adresse. Deutlich sinnvoll ist es in fremden Netzen (Hotel, Café, Ferienwohnung, Firmen-WLAN), auf Reisen und überall dort, wo der Netzbetreiber nicht mitschreiben soll, welche Seiten du aufrufst. Ein VPN macht dich nicht anonym – es verschiebt nur, wer dir zusieht.
Ohne VPN, mit VPN – wer sieht was?
„Ein VPN bringt doch nichts“ hört man oft, und dieser Einwand hat einen wahren Kern: Die alten Werbeversprechen stimmen nicht mehr. Früher hieß es, im Café-WLAN könne jemand deine Passwörter mitlesen. Das war richtig, als Websites unverschlüsselt liefen. Heute ist praktisch jede Seite per HTTPS verschlüsselt – die Inhalte sind also schon geschützt, ganz ohne VPN.
Was nicht verschlüsselt ist: mit wem du sprichst. Die Liste der Adressen, die du aufrufst, ist im Netz sichtbar. Genau da setzt ein VPN an.
| Wer | sieht ohne VPN | sieht mit VPN |
|---|---|---|
| Das WLAN, in dem du sitzt Hotel, Café, Firma, Vermieter |
welche Seiten du aufrufst, wann und wie lange | nur, dass du ein VPN benutzt |
| Dein Internetanbieter | dieselbe Liste – und er darf sie je nach Land eine Weile speichern | nur, dass du ein VPN benutzt |
| Die Website, die du besuchst | deine IP-Adresse: ungefährer Standort, dein Anbieter | die Adresse des VPN-Servers, nicht deine |
| Der VPN-Anbieter | – er ist ja nicht beteiligt | genau das, was vorher dein Internetanbieter sah |
| Dienste, bei denen du angemeldet bist Google, Facebook, Amazon … |
wer du bist und was du tust | unverändert – du hast dich ja angemeldet |
Was ein VPN nicht kann
Hier hat die Kritik recht – und genau das verschweigt die Werbung gern:
- Es macht dich nicht anonym. Wer sich mit seinem Konto anmeldet, ist erkannt. Punkt.
- Es stoppt kein Werbetracking. Cookies, Anmeldungen und der Fingerabdruck deines Browsers funktionieren mit VPN genauso.
- Es schützt nicht vor Viren und Phishing. Wer auf einen gefälschten Link klickt und Daten eintippt, tut das mit VPN genauso – siehe Spam und Betrug.
- Es ersetzt keine Passwortverwaltung und kein Sicherungskonzept.
- Es macht dich nicht unsichtbar für Behörden. Anbieter unterliegen Recht, und bei schweren Straftaten gibt es Wege.
Wann es sich wirklich lohnt
- In fremden Netzen. Hotel, Café, Ferienwohnung, Flughafen, auch das Firmennetz: Dort sieht der Betreiber sonst mit, welche Seiten du aufrufst.
- Auf Reisen. Dienste, die es zu Hause gibt, funktionieren im Ausland oft nicht – mit einem Server im Heimatland schon.
- Wenn der Anbieter nichts mitschreiben soll. In manchen Ländern werden Verbindungsdaten auf Vorrat gespeichert.
- Gegen IP-bezogene Preise. Manche Buchungsseiten zeigen je nach Herkunft andere Preise.
- Bei Zensur. In Ländern, die Seiten sperren, ist es oft der einzige Weg.
Und wenn nichts davon zutrifft? Dann brauchst du keines. Ich benutze eines, weil ich viel unterwegs arbeite und regelmäßig in fremden Netzen hänge. Wer den Rechner ausschließlich zu Hause benutzt, investiert das Geld besser in eine Passwortverwaltung und eine vernünftige Datensicherung.
Grenzenlose Freiheit für Dein Internet
Wenn wir eines ganz sicher empfehlen, dann ist es ein VPN auf Deinem PC, Smartphone oder sogar auf Deiner TV-Box. Vielleicht fragst Du Dich gerade „Was zum Teufel ist ein VPN?“. Ich versuche Dir diese Frage ganz einfach zu erklären: Ein VPN schützt Deine Daten beim Besuchen von Websites, ermöglicht Dir auf Inhalte zuzugreifen, die eventuell durch Deinen Standort nicht zugänglich sind und ermöglicht Dir ein Internet ohne Zensur. In diesem Artikel gehen wir auf die Einrichtung und Nutzung von NordVPN ein und erklären Dir wichtige Funktionen. Keine Sorge, es ist überhaupt nicht kompliziert.
Surfen ohne VPN? Ganz schön fahrlässig
Irena und ich sind in der IT-Welt sozusagen aufgewachsen. Wir haben bereits so einige Geschichten erlebt und verfolgen die neuen Entwicklungen mit Neugier und mit Sorge. Welche Sorge, meinst Du? Ganz einfach. Während die EU meint, dass wichtige Daten mit Cookie-Bannern reguliert werden müssen, übersehen Anwender wie Du und ich, dass Deine Daten bereits ganz woanders abgezweigt, verarbeitet und aufgezeichnet werden. Cookies – das kannst Du uns glauben – sind in Wahrheit gar keine bzw. eine sehr kleine Gefahr.
Ganz anders sieht es da mit den IP-Adressen, Browser-Erkennung, Sitzungsprotokollen, etc. aus. Vor allem die IP-Adresse, die eine eindeutige Adresse Deines Endgeräts im Internet identifiziert, bietet viel Potential um Dir eventuellen Schaden zuzufügen. Deine IP-Adresse verrät deinen ungefähren Standort und deinen Anbieter, und sie lässt sich über Websites hinweg wiedererkennen – auch ohne Cookies. Zudem können die Datenpakete Deiner IP-Adresse abgehört und manipuliert werden. Wußtest Du das?
Warum ist das möglich? Weil Du meistens mit Deinem Endgerät (PC, Laptop, Smartphone, etc.) direkt mit dem Internet und den jeweiligen Webservern verbunden bist. Wer im selben Netz sitzt – im Hotel, im Café, in der Ferienwohnung – kann mitlesen, welche Seiten du aufrufst. Die Inhalte selbst sind heute fast immer verschlüsselt; die Liste deiner Ziele ist es nicht.
Mit VPN sieht die ganze Sache etwas anders aus. Nämlich zum Vorteil für Dich.
Neugierig? Wir haben uns in diesem Artikel mit NordVPN beschäftigt. Ein sehr guter VPN Dienst, den wir persönlich empfehlen.
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NordVPN bestellen
Du kannst NordVPN ganz einfach über die jeweilige Website nordvpn.com/de/* bestellen. Dazu benötigst Du lediglich eine E-Mail Adresse und eine gängige Zahlungsart wie z.B. Kreditkarte oder PayPal. Du kannst auch mit Krypto-Währung bezahlen. Andere Informationen werden von NordVPN nicht erhoben.
NordVPN Dashboard
Zur Verwaltung Deines NordVPN Kontos musst Du Dich in Dein NordVPN Dashboard einloggen. Beim ersten Mal musst Du dazu Deine E-Mail Adresse (jene von der Bestellung) eingeben, damit Du einen Verifizierungs-Code zugesandt bekommst. Mit diesem wirst Du verifiziert und Du wirst gebeten Dein NordVPN Konto mit einem individuellen Passwort zu schützen.
NordVPN Downloads
In Deinem NordVPN Dashboard findest Du auf der linken Seite ein Menü, dass Dir die unterschiedlichsten Funktionen bereitstellt. Unter anderem die jeweiligen Downloads für Deinen PC, für Dein Smartphone (Android/IOS) für Dein Smart-TV und gegebenenfalls für Deinen eingesetzten Browser – falls Du nicht Dein ganzes Betriebssystem mit einem VPN ausstatten willst bzw. kannst.
NordVPN für Windows installieren
Damit wir gleich Dein Betriebssystem mit NordVPN* schützen, klicke doch einfach bei NordVPN für Windows auf „App herunterladen“. Dein Browser sollte dann einen Download starten und die Datei wird in Deinem Zielverzeichnis abgelegt. Das Zielverzeichnis ist in der Regel das letzte Verzeichnis, in dem Du eine Datei gespeichert hast. Standardmäßig handelt es sich dabei um den Downloads-Ordner.
Du solltest in Deinem Ordner nun einde Datei namens NordVPNSetup.exe oder nur NordVPNSetup sehen. Klicke diese doppelt an, damit die Datei ausgeführt und gestartet wird. Der Installationsaufwand ist sehr gering und geht schnell über die Bühne:
NordVPN unter Windows nutzen – Sichere Verbindungen ohne Klick
Du kannst NordVPN in der Regel von Deinem Desktop oder über das Startmenü starten. Beim ersten Start von NordVPN wirst Du mit einem Einstiegsbildschirm begrüßt, der es Dir erlaubt Dich anzumelden oder einen neuen Nord Account zu erstellen. Da wir davon ausgehen, dass Du bereits einen NordVPN Account besitzt, klicken wir in diesem Schritt auf „Anmelden“:
NordVPN unter Windows bedienen
Falls Du Dir denkst, dass es kompliziert sei einen VPN Dienst zu nutzen, müssen wir Dich enttäuschen. Mit NordVPN ist es unglaublich einfach eine sichere Verbindung mit jeder x-beliebigen Location auf dieser Welt aufzubauen. So kannst Du Dich zum Beispiel mit einem Server in Kroatien oder Italien verbinden. Jeder Website die Du dann aufrufst, wird dann annehmen, dass Du aus Kroatien kommst. Natürlich kannst Du auch ganz andere Server verwenden, wie z.B. aus den USA, Frankreich oder Schweiz. Das bleibt ganz Dir überlassen.
Eine Verbindung zu einem individuellen VPN-Server aufbauen
Meistens wird bei VPN eine bestimmte Verbindung zu einem Land bzw. Server bevorzugt. Damit kannst Du beispielsweise Geo-Blockings wie von Streaming-Anbietern umgehen. Bei NordVPN ist die Verbindung mit einem Server ganz einfach. Wechsle dazu auf das zweite Icon, das aussieht wie eine Weltkugel:
Bist Du ganz sicher woanders?
Wenn Du Dir unsicher bist, ob Deine Verbindung mittels NordVPN geschützt ist, so kannst Du jederzeit auf die Website www.wieistmeineip.de wechseln. Diese Website ermittelt die von Dir genutzte IP-Adresse und zeigt, von welchem Land Du Dich derzeit eingewählt hast. Hier sollte immer das Land des gewählten NordVPN-Servers aufscheinen. Zudem gehört diese IP-Adresse die hier angezeigt wird, nicht mir oder Dir:
Fragen rund um NordVPN
Was bedeutet Internet Kill Switch bzw. was macht diese Option?
Wenn diese Funktion aktiv ist, dann wird deine Internetverbindung komplett getrennt, wenn du die Verbindung zu einem VPN-Server verlieren solltest. Das klingt etwas dramatisch, macht aber durchaus Sinn. Du bist nur online, wenn du eine Verbindung zu einem NordVPN-Server hergestellt hast.
Ist diese Otpion deaktiviert und du hast NordVPN nicht aktiv oder verlierst die Verbindung zu einem VPN Server, dann wird deine ursprüngliche Internet-Verbindung, mit deiner tatsächlichen (und ungeschützten) Ip-Adresse verwendet. Sprich, du wirst wieder sichtbar.
Meine Empfehlung: Lass diese Option aktiv.
Was macht der NordVPN Bedrohungsschutz?
Der NORDVPN Bedrohungsschutz ist ein unglaubliches Feature um dich aktiv vor Gefahren aus dem Internet zu schützen. NordVPN hat sogar eine Zertifizierung dafür erhalten. Der Bedrohungsschutz schützt dich vor betrügerischen Websites, erkennt Malware und Tracker und schützt dich sogar ohne aktive VPN Verbindung.
Meine Empfehlung: Unbedingt aktivieren!
Benötige ich eine Virensoftware?
Ja, ein VPN schützt dich nicht direkt vor Viren oder Schadsoftware aus dem Internet. Die Kombination zwischen einem guten VPN-Programm und einem Virenprogramm sorgt allerdings dafür, dass deine Daten geschützt und deine Sicherheit im Internet hoch ist.
Werden meine Aktivitäten geloggt?
Laut NordVPN werden keinerlei Daten, welche Webadressen du aufrufst und ansurfst gespeichert (mehr Infos sind hier zu lesen). Das soll aber keine Einladung für kriminelle Aktivitäten sein. Online-Schutz und Transparenz ist wichtig. Nutze es bitte sorgfältig und mit Bedacht.
Kann man mit NordVPN billiger einkaufen?
Im Grunde genommen: Ja. Du kannst mit einer VPN Verbindung vortäuschen, dass du in einem Land mit einer niedrigen Mehrwertsteuer wohnst. Allerdings haben so manche Anbieter dies bereits erkannt und kündigen solche Accounts oder verrechnen dir trotzdem das korrekte Paket, wie beispielsweise YouTube.
Kann ich mit NordVPN Fernsehen empfangen?
Du kannst mit NordVPN deinen Standort in ein Land verlegen, dass der jeweilige Streaming-Anbieter unterstützt. So ist es beispielsweise möglich, dass du SimplyTV aus Österreich auch in Frankreich oder Italien sehen kannst. Bei den meisten Sendern von Waipu.TV funktioniert das ebenfalls.
Sender aus der Sky-Gruppe erkennen VPN Verbindungen und lassen den Stream übrigens nicht zu.
Nutzt du NordVPN persönlich?
Ja, das tue ich. Aus privaten Gründen und aus beruflichen Gründen. Es ist ein sehr schnelles VPN, dass mir sehr viel Sicherheit für einen guten Preis bietet. Zudem sind pro Account 5 Endgeräte geschützt. In meinem Fall 2 PCs und 2 Mobiltelefone. Was will man mehr?
Hast du noch weitere Fragen
Mein Tipp: Surfe nicht ungeschützt im Internet. Egal was andere behaupten!
Werbehinweis: Die NordVPN-Verweise auf dieser Seite sind Provisionslinks (Affiliate-Links). Ich habe den Dienst selbst im Einsatz; die Einschätzung oben wäre dieselbe, wenn es die Beteiligung nicht gäbe.
RK